If I had one wish for free... <3

Seit dem arschlochigen Piloten vor beinahe zwei Jahren war mir das sanfte Gefühl der Verblendung verwehrt gewesen...
Nun ist es wieder da... ES KEHRT ZURÜCK!!!
Kann nicht essen, nicht schlafen. Es hat ein Kuss mir Leben eingehaucht - tatsächlich. Aber von vorn.


Alles begann mit einer Erfahrung jenseits der Neustädter Cocktailbars, Sofa, Kino etc. (Ja, wir nennen es "feiern gehen" :D ) - einer Club-Premiere der besonderen Art. Im letzten Winkel des überfüllten Partykellers vergaßen wir (Meine beiden Lieblingsmädels und ich) Prestige und Selbstkontrolle - "zappelten ab, bis sich Polen öffnete" - "tanzen tanzen, lass mich einfach tanzen"- als die Umrisse eines sonderbaren jungen Mannes erkannte. Tatsächlich stand er still auf einem Fleck, bewegte ausschließlich seine erhobenen Hände zum Takt der Musik im - nennen wir es Schattenspiel-Stil... Ich verzog mein Gesicht asketisch (ich weiß, dieses Wort ist an dieser Stelle unpassend - doch ich liebe es so^^) und tat dem gleich. Wir schauten uns direkt an und verfielen in einem regelrechten Konkurrenzkampf um den gestörtesten Tanzstil. "Du scheinst genauso behindert zu sein wie ich!"- rief ich ihm zu --- das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. :P

Entgegen meiner prüden Weltanschauung wurden Nummern ausgetauscht, geaddet, sms´n und eMails wurden länger und länger... Ich saugte seine Nachrichten regelrecht auf - sie stellten den Höhepunkt eines jeden Tages dar.
Es überstieg banales Flirten, wir benötigten teilweise Stunden um den idealen Text zu verfassen- tiefgreifend und ehrlich. Ich erfuhr von seiner amerikanischen Identität. Weihnachten 2010 rief er mich aus Belgien an (für 1000000Euro - versteht sich :P ). Dazu muss ich erwähnen,dass jenes Weihnachtsfest geprägt war von negativsten Emotionen, Tränen, Sinnlosigkeiten meinerseits. Nach dem Gespräch war ich regelrecht euphorisiert. Sein Akzent! Die Art zu sprechen! Diese warme, sanfte und doch markante Stimme.... zum dahinschmelzen.
 

Nun zum Hauptteil meines romantischen Geblabbers. Es war der 2.Januar 2011 als wir einander zum ersten Mal "richtig" sahen. Schon von weitem erkannte ich ihn und wurde im selben Augenblick ergriffen von allerlei sehnsuchtsvollen Gefühlen. Aufgedreht wandte ich mich der Seniorin neben mir zu, fragte: "Ist mein Lippenstift verschmiert? Habe ich Pizza im Gesicht? Sehe ich gut aus?" und fand mich kurz darauf in den starken Armen dieses holden Prinzen wider.
 

Dann begann der wohl fantastischste Tag meines Lebens.
Jeder Moment mit ihm war geprägt von diesem besonderen Glanz, beinhaltete die perfekte Mischung aus sinnfreiem Gerede und ernsthaftem Philosophieren. Seine Gestalt ist von dieser prinzenhaften Anmut, er ist humorvoll, zuvorkommend, charmant, selbstbewusst, klug.... Mitten auf dem Hauptbahnhof kniete er vor mir nieder und überreichte mir feierlich beglische Konfisserie-Pralinen. Alle schauten uns an.
8 (!) Stunden vergingen wie in einem märchenhaften Flug. Starbucks (Ich verteilte den Muffin auf meinem roten Kleid), Pizzaria (Wir waren Susi und Strolch), Cocktailbar... (<3), Spaziergänge durch die zauberhafte Altstadt Dresdens. Peinlicher Besuch in der Meißner Porzellanmanufaktur. Am beeindruckendsten diese innige Vertrautheit... Jeder Blick war geprägt von einem beinahe unerträglichem prickelnd-süßen Charm.
 In der Bar – wir saßen ganz allein im oberen Stockwerk- „der“ Augenblick. Er küsste mich. Er nahm mein Gesicht in seine mächtigen Hände und küsste mich mit einer Sanftheit, die ich noch nie zuvor verspürt hatte. Der wahrhaftig wundervollste Kuss meines Lebens. Ich war sprachlos. Dieses Gefühl- wie ein beflügelnder Traum. Hand in Hand eilten wir zum Bahnhof, schwebten beinahe. Der Abschied war hektisch und doch vertraut. Die Prinzessin schaute ihrem fahrenden Prinzen nicht hinterher – die Distanz zerriss sie.
 

 Er ist perfekt. Kein Kompromiss. Wie oft sehnte ich mich danach, mich in einen guten Menschen an meiner Seite zu verlieben, da er es ja „verdient“ hätte, wir so gut miteinander harmonieren würden- nein. „Ich will in deinen Armen einschlafen“, schrieb er mir.

3.Januar:
 

Habe nicht geschlafen. Bin glücklich. Eben das ist das Ziel des Lebens. Sollte es mir nicht gelingen, im Juli soetwas wie ein Abitur vorzulegen, miete ich mir ein Zimmer in Paris und schlag mich so durch. Ich will endlich wieder der Kunst zugehörig sein - mit allem, was ich bin.
Was auch passiert. Ein frohes Herz ist unersetzlich.

6.1.11 12:47

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(8.1.11 14:24)
schön!

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